Archiv der Kategorie: GIGA

Billige iPhone-Kopie: Apple-Manager lästert über Samsung-Smartphones

Billige iPhone-Kopie: Apple-Manager lästert über Samsung-Smartphones

Das iPhone feiert seinen 15. Geburtstag. Zum Jubiläum werfen einige Apple-Manager einen Blick zurück auf die Anfangsjahre des Kult-Handys. Für Erzrivalen Samsung gibt es nur Hohn und Spott.

Nachdem Steve Jobs das allererste iPhone im Januar 2007 der Welt präsentierte, mussten Apple-Fans noch rund 6 Monate warten, bis sie es selbst in den Händen halten konnten. Der Verkaufsstart erfolgte erst am 29. Juni 2007 – also vor genau 15 Jahren. Den iPhone-Geburtstag hat das Wall Street Journal zum Anlass genommen, eine Doku über die Evolution des Kult-Handys zu bringen. Unter anderem kommt dort auch Apples Marketingchef Greg Joswiak zu Wort, der mit bissigen Sätzen vor allem Samsung in die Mangel nimmt.

Apple-Manager beschreibt Samsung-Smartphones als billige Kopie

„Sie haben uns genervt“, so Joswiak über Samsung und andere Android-Hersteller, die ab 2012 Smartphones mit immer größeren Displays angeboten und so Apple Kunden abspenstig gemacht haben. „Sie haben unsere Innovationen genommen, eine billige Kopie davon angefertigt und einfach ein größeres Display draufgeklatscht“ (Quelle: Wall Street Journal).

Erst im Jahr 2014 sprang Apple auf den XXL-Trend der Smartphone-Industrie auf und bot mit dem iPhone 6 und iPhone 6 Plus Modelle an, die dem Kundenwunsch nach größeren Display entsprachen. Heute hat der US-Konzern iPhones mit Bildschirmgrößen zwischen 4,7 Zoll (iPhone SE 2022) und gigantischen 6,7 Zoll (iPhone 13 Pro Max) im Angebot.

Wie sich die Modelle der aktuellen iPhone-13-Generation unterscheiden:

iPhone Mini soll eingestampft werden

Eine der aktuellen Displaygrößen soll beim kommenden iPhone 14 aber wegfallen. Aufgrund des fehlenden Verkaufserfolges, so wird derzeit spekuliert, stampft Apple bei der nächsten Generation das Mini ein und wird stattdessen zwei iPhones mit 6,1-Zoll-Display sowie zwei iPhones mit 6,7-Zoll-Display anbieten. Unklarheit herrscht hingegen noch beim Namen der neuen XXL-Version.

Android-Smartwatches: Nur Samsung hat keine Lust auf das iPhone

Android-Smartwatches: Nur Samsung hat keine Lust auf das iPhone

Samsung und Google hatten für das neue Smartwatch-Betriebssystem für ein Jahr eine exklusive Partnerschaft geschlossen. Kein anderer Hersteller durfte das Betriebssystem nutzen. Deswegen wurde angenommen, dass Google sich dem iPhone verschließt, weil die Galaxy Watch 4 von Samsung nicht mehr kompatibel mit den Apple-Handys war. Doch es ist alles ganz anders.

Samsung will keine Verbindung zu Apple aufbauen

Android ist eigentlich ein sehr offenes Betriebssystem. Es kann alles miteinander verbunden werden. Wear-OS-Uhren konnten also bei Bedarf auch mit einem iPhone verwendet werden. Mit der Einführung von Wear OS 3.0 war das Erstaunen groß, denn die Samsung Galaxy Watch 4 (Test) konnte nicht mit einem iPhone verwendet werden. Es gingen nur noch Android-Geräte. Wer alle Funktionen nutzen möchte, der brauchte zudem ein Samsung-Handy. Tatsächlich ist die Entscheidung dafür nicht von Google getroffen worden, sondern Samsung (Quelle: Wearable).

Nach einem Jahr der Exklusivität von Wear OS 3.0 für Smartwatches zwischen Google und Samsung wurde mit der Montblanc Summit 3 nämlich die erste Android-Smartwatch vorgestellt, die nicht von Samsung stammt, die aber schon mit Wear OS 3.0 läuft. Und dort wird enthüllt, dass die Uhr sowohl mit Android-Smartphones als auch mit dem iPhone verbunden werden kann.

Solltet ihr also tatsächlich eine Wear-OS-3-Smartwatch kaufen und diese aus irgendeinem Grund mit eurem iPhone verbinden wollen, dann wird das funktionieren. Google schottet sich nicht ab, sondern Samsung hatte diese Entscheidung getroffen. Gut möglich, dass kaum jemand eine Galaxy Watch mit dem iPhone verbunden hätte, doch Samsung hat hier bewusst einen Riegel vorgeschoben.

Die Galaxy Watch 4 entfaltet ihr volles Potenzial nur mit einem Samsung-Handy:

Updates auf Wear OS 3.0 kommen bald

Jetzt, wo nicht nur Samsung Wear OS 3.0 nutzen darf, werden viele Hersteller damit beginnen, das Update auf die neue Software für ältere Android-Smartwatches zu verteilen. In den letzten Monaten sind viele Modelle auf den Markt gekommen, die trotz neuer Hardware mit einem älteren Betriebssystem veröffentlicht werden mussten. Das wird jetzt alles Stück für Stück nachgearbeitet.

WhatsApp: Mit neuer Funktion könnt ihr euch komplett verwandeln

WhatsApp: Mit neuer Funktion könnt ihr euch komplett verwandeln

WhatsApp entwickelt sich immer weiter. Der Messenger bekommt aber meist immer erst neue Funktionen, wenn diese an anderer Stelle schon längst im Einsatz sind. Das macht aber nichts, denn so kann sich WhatsApp das Beste vom Besten herauspicken. So auch im neuesten Fall, wo es um Videoanrufe geht.

WhatsApp arbeitet an Avataren für Videoanrufe

Videoanrufe haben in den letzten Jahren einen viel höheren Stellenwert in der Gesellschaft bekommen. Spätestens seit der Pandemie konntet ihr damit mit Freunden und Familie in Verbindung bleiben, obwohl ihr euch nicht physisch gegenüberstehen konntet. WhatsApp hat die Anzahl der Teilnehmer in Videoanrufen suggestive gesteigert und plant jetzt neue Features. So könnt ihr euch bald in einen Avatar verwandeln, statt selbst im Videoanruf gesehen zu werden (Quelle: WABetaInfo).

Genau wie bei den Memojis von Apple auf dem iPhone könnt ihr euch in WhatsApp bald in einen animierten Avatar verwandeln. Dieser soll dann die Bewegungen und Mimik von euch übernehmen und selbst darstellen. Wollt ihr in einem Videoanruf also nicht selbst zu sehen sein, aber trotzdem irgendwie doch eure Emotionen zeigen, dann wäre das eine gute Lösung.

Entdeckt wurde die neue Funktion in einer Beta-Version von WhatsApp für iOS, kann aktuell aber noch nicht verwendet werden. Wenn das Feature offiziell freigeschaltet wird, dann wird es auf allen Geräten funktionieren. Also sowohl unter Android, iOS und mit Sicherheit auch im Web, wenn ihr beispielsweise eine Webcam an eurem PC angeschlossen habt.

So erstellt ihr ein Memoji auf dem iPhone:

Wann kommt die neue WhatsApp-Funktion?

Laut WABetaInfo befindet sich die Avatar-Funktion für WhatsApp bisher noch in einem sehr frühen Entwicklungsstadium. Es kann also noch Wochen oder Monate dauern, bis das Feature für alle freigeschaltet wird. Hierbei handelt es sich durchaus um eine etwas anspruchsvollere Funktion, die entsprechend mehr Arbeit bedarf. Im Endeffekt muss die Funktion auch anständig laufen, damit sie verwendet wird.

Wichtiger als das Xiaomi 12 Ultra: Auf dieses Handy wartet ihr schon zu lange

Wichtiger als das Xiaomi 12 Ultra: Auf dieses Handy wartet ihr schon zu lange

Xiaomi hat bisher nur das Xiaomi 12 und 12 Pro vorgestellt. Ein 12 Ultra oder 12 Lite gab es nicht, dabei sind besonders die beiden Smartphones sehr nachgefragt. Das High-End-Modell hat Xiaomi schon bestätigt, doch jetzt gibt es neue Hinweise dazu, dass auch das Xiaomi 12 Lite bald kommt.

Xiaomi 12 Lite wird ausgepackt

Xiaomi hat sich bei seiner Kernmarke mit Smartphones bisher sehr stark zurückgehalten. Während viele günstige Redmi- und Poco-Handys den Markt fluten, gab es von Xiaomi direkt nur das 12 und 12 Pro. Ein Ultra und Lite hat Xiaomi bisher nicht vorgestellt. Klar ist, dass am 4. Juli mit dem 12S, 12S Pro und 12S Ultra drei neue High-End-Smartphones und auch endlich ein echtes Kamera-Flaggschiff in China enthüllt werden. Vom 12 Lite oder 12S Lite keine Spur – bis jetzt. Das Mittelklasse-Handy, dessen Vorgänger sehr beliebt ist, zeigt sich in einem ersten Unboxing-Video:

Darin wird das neue Smartphone ausgepackt und viele technische Daten verraten. Beispielsweise verfügt das Xiaomi 12 Lite über ein 120-Hz-Display, bringt eine 108-MP-Kamera mit und kann mit 67 Watt schnell wieder aufgeladen werden. Optisch orientiert sich das Handy an den Xiaomi-12-Modellen und sieht wie der Vorgänger sehr schlank aus. Dieses Smartphone wird Xiaomis Antwort auf das Samsung Galaxy A53 sein. Es wurde eigentlich schon vor Wochen, wenn nicht Monaten erwartet und könnte bald vorgestellt werden.

Das Design hat sich im Vergleich zum Vorgänger stark verändert:

Weitere Fotos untermauern baldige Vorstellung des Xiaomi 12 Lite

Doch nicht nur das Video des Xiaomi 12 Lite ist aufgetaucht, sondern auch neue Pressebilder, die Profi-Leaker Evan Blass veröffentlicht hat:

Darauf könnt ihr euch das überarbeitet Design im Detail anschauen und wisst jetzt schon, welche Farben zur Wahl stehen werden. Das Xiaomi 11 Lite 5G NE kam für 370 Euro in Deutschland auf den Markt, ist aktuell aber viel billiger zu haben (bei Amazon anschauen). Wenn das Xiaomi 12 Lite mit der stark verbesserten Ausstattung für unter 400 Euro bei uns erscheinen würde, wäre das eine starke Alternative zum Samsung Galaxy A53 (Test). Im Endeffekt muss aber erst einmal abgewartet werden, ob das Xiaomi 12 Lite wirklich zusammen mit den S-Modellen vorgestellt wird. Irgendwie würde es mit dem alten Namen da gar nicht mehr reinpassen.

Samsung hat unerwartete Probleme mit seinen beliebten Galaxy-Smartphones

Samsung hat unerwartete Probleme mit seinen beliebten Galaxy-Smartphones

Samsung ist es eigentlich gewohnt, dass sich besonders die Einsteiger- und Mittelklasse-Smartphones hervorragend verkaufen. Seit dem Galaxy A50 war jede Generation ein großer Erfolg und in jedem Jahr danach hat Samsung die Handys besser gemacht. In diesem Jahr ist die Stimmung aber gekippt – und das auf dem größten Smartphone-Markt der Welt.

A-Klasse von Samsung verkauft sich schlecht

Sowohl im Test vom Galaxy A53 als auch Galaxy A33 habe ich die Weiterentwicklung der Mittelklasse-Handys von Samsung gelobt. Das größte Problem war der viel zu hohe Preis, der durch den Wegfall der 4G-Versionen noch deutlicher wurde. Schon gestern haben wir darüber berichtet, dass Samsung auf weltweit 50 Millionen unverkauften Galaxy-Smartphones sitzt. Ein Großteil davon die A-Klasse-Handys der Mittelklasse, die sonst eigentlich immer Verkaufsschlager waren und Samsung so kalt erwischt hat. China ist der größte Smartphone-Markt der Welt und besonders dort soll es schlecht laufen:

Der Brancheninsider „Ice universe“ verrät, dass die Verkaufszahlen der A-Klasse-Handys in China fast gegen Null gehen. Laut ihm sei das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht konkurrenzfähig. Die Menschen werden immer schlauer und schauen genauer hin. Im Vergleich zu anderen Smartphones, besonders denen aus China, schneiden die Galaxy-A-Handys von Samsung schwächer ab. Da das Geld seit diesem Jahr nicht mehr so locker sitzt, überlegen sich die Käuferinnen und Käufer ganz genau, welches Smartphone sie kaufen.

Was das Samsung Galaxy A33 und A53 wirklich können:

Preise für Samsung-Smartphones werden fallen

Da Samsung aktuell auf viel unverkaufter Ware sitzt, wird das mit großer Wahrscheinlichkeit zu neuen Aktionen und Preisnachlässen führen. Die Galaxy-A-Smartphones aber auch andere Modelle dürften in den kommenden Wochen und Monaten also spürbar günstiger werden und irgendwann einen Preisbereich erreichen, wo sich der Kauf dann doch lohnt. Samsung kann die Produktion nicht einfach so von heute auf morgen stoppen. Zu lange warten kann das Unternehmen auch nicht, denn es kommen in absehbarer Zeit bereits die Nachfolger. Wir werden den Markt im Blick behalten und euch über spannende Angebote informieren.

WhatsApp: So einfach erfahrt ihr mehr in Gruppenchats

WhatsApp: So einfach erfahrt ihr mehr in Gruppenchats

In WhatsApp gibt es einen kleinen Trick, der die Lesebestätigung mit blauen Haken betrifft und den ihr unbedingt kennen solltet. Damit erhaltet ihr nämlich eine wichtige Information über die Gruppenmitglieder, die ihr hin und wieder sicher gebrauchen könntet.

WhatsApp liefert mit blauen Haken mehr Informationen in Gruppenchats

Erst kürzlich hat WhatsApp eine große Änderung bei Sprachnachrichten und den blauen Haken umgesetzt. Jetzt gibt es einen neuen Trick, der sich auch um die blauen Haken dreht, dieses Mal aber in Gruppenchats. Diesen kennen sicher nicht viele Nutzer und Nutzerinnen, denn er ist relativ versteckt. Damit kann man herausfinden, welches Mitglied einer Gruppe eure Nachricht wann genau erhalten und gelesen hat.

Um herauszufinden, welches Gruppenmitglied eine Nachricht im Chat von euch gelesen hat, müsst ihr eure Nachricht mit längerer Berührung markieren und dann oben auf das eingekreiste i gehen. Ihr bekommt daraufhin die Nachrichteninfo angezeigt. Dort steht nicht nur eure Nachricht, die ihr in diesem Gruppenchat verschickt habt, sondern es sind auch alle Mitglieder in der Gruppe mit Bild, Name und Zeitpunkt gelistet, wann die WhatsApp-Nachricht gelesen wurde. Geht ihr dann auf eines der Mitglieder, erhaltet ihr zusätzlich die Information, wann eure Nachricht zugestellt wurde. So könnt ihr zusätzlich die Differenz zwischen Zustellung und dem Lesen der Nachricht sehen.

Wisst ihr, wie ihr wichtige WhatsApp-Kontakte anheftet? Diesen und weitere Tipps zeigen wir euch im Video:

Status muss für jede WhatsApp-Nachricht einzeln geprüft werden

Mit dieser Methode könnt ihr einfach feststellen, wer wann welche WhatsApp-Nachricht von euch in einem Gruppenchat gelesen hat. Das funktioniert aber nur jeweils für die eine Nachricht, die man selbst verschickt hat, und nur einzeln. Ihr bekommt also keine große Übersicht über alle Nachrichten. Zudem könnt ihr nicht bei Nachrichten von Fremden sehen, wer diese wann gelesen hat. Trotzdem ein praktischer Trick, den man kennen sollte.

Die 3 besten Bluetooth-Lautsprecher bis 500 Euro

Die 3 besten Bluetooth-Lautsprecher bis 500 Euro

Boxen von JBL, Bose und Sony: In dieser aktuellen Übersicht stellen wir euch die besten tragbaren Lautsprecher mit Bluetooth vor, die für unter 500 Euro im Handel zu finden sind.

Die hier besprochenen Bluetooth-Lautsprecher sind dank eingebautem Akku mobil einsetzbar, man kann sie also mehrere Stunden ohne Stromanschluss betreiben. Auch wenn einige Modelle eine Klinkenbuchse besitzen, ist die wichtigste Quelle für Musik und Sprache die drahtlose Verbindung per Bluetooth (Reichweite: ca. 10 Meter). Als Abspieler kommen Handys, Tablets, Laptops und MP3-Player mit Bluetooth in Frage. Größere BT-Lautsprecher werden zuweilen auch „Boombox“ oder „Ghettoblaster“ genannt.

Bose Portable Home Speaker

Rundum-Klang („360-Grad-Klang“) hat seine Vorteile, etwa wenn der Lautsprecher mittig auf einem Tisch steht oder sich eine gesellige Runde auf einer Picknickdecke versammelt hat. Der besonders hochwertig verarbeitete Bose Portable Home Speaker (bei Otto ansehen) strahlt Musik in alle Richtungen ab und eignet sich von daher besonders für diese Situationen. Ausführliche Informationen findet ihr in unserem GIGA-Test vom Bose Portable Home Speaker.

Wie der Name verrät, handelt es sich beim Portable Home Speaker von Bose um einen WLAN-Lautsprecher (unterstützt z. B. AirPlay 2), den man dank integriertem Akku zusätzlich auch mit ins Freie nehmen kann (dann Zuspielung per Bluetooth). Ein technisch sehr ähnlicher Konkurrent wäre etwa der Sonos Move. Weitere WLAN-Lautsprecher findet ihr in unserer Kaufberatung.

Vorteile:

Satter Klang, ertönt in alle Richtungen um die Box herumGute Verarbeitung, praktischer TragegriffUnterstützt sowohl Bluetooth als auch WLAN

Nachteile:

Innerhalb von Räumen sind 360-Grad-Sound-Lautsprecher nicht immer leicht aufzustellen, da sie idealerweise etwas Abstand zur Wand brauchenStabil gebaut, aber nicht so stoßsicher wie ein entsprechend geschützter Outdoor-Lautsprecher

Als Alternative ohne WLAN-Unterstützung hat Bose den SoundLink Revolve+ II (bei Amazon ansehen) im Programm. Dieses Modell bietet ebenso 360-Grad-Klang und ist etwas günstiger als der Bose Portable Home Speaker.

Teufel Boomster (2021)

GIGA-Klangtipp Ein quaderförmiges, stabiles Gehäuse. Oben ein praktischer Tragegriff. Vorne ein Display, hinten eine Antenne. Der Boomster von Teufel (beim Hersteller ansehen) ist so simpel, so logisch und so gut. Die nunmehr 3. Generation (2021) der Box zeigt, wie man ein gelungenes Konzept sinnvoll weiterentwickelt.

Die Ausstattung ist umfassend und lässt kaum Wünsche offen: externe Zuspieler können per AUX-In verbunden werden, der Speaker ist (anders als die Vorgänger) geschlossen aufgebaut und wassergeschützt, ein Radio ist integriert (DAB+ und UKW), dank Multipoint Bluetooth können zwei Handys gleichzeitig in Verbindung bleiben, die Steuerung erfolgt optional per beiliegender Fernbedienung. Nur eine Smartphone-App fehlt – falls die überhaupt jemand vermisst. Der Klang ist für die Größenklasse phänomenal, insbesondere der tief reichende Bass und insgesamt ausgewogene Abstimmung können begeistern.

Schade, dass der Akku (ca. 18 Stunden Musik pro Ladung) mit einem externen Netzteil aufgeladen werden muss. Auch das Gewicht ist für den spontanen Spaziergang zum Park etwas hoch, in Innenräumen aber kein Problem. Gut zu wissen: Für häufige Außeneinsätze hat Teufel mit dem leichteren und noch robuster gebauten Rockster Cross (beim Hersteller ansehen) eine Alternative im Programm.

Ein Schuhkarton voll Klangfarben

Okay, zugegeben: Ich bin ein Teufel-Boomster-Fan. Diese klangstarke Kiste hat mich schon in der ersten Generation (2014) für sich gewinnen können. Vielleicht hat das damit zu tun, dass ich Musik gerne aufmerksam anhöre und tatsächlich eher selten im Hintergrund plätschern lasse. Und je genauer man hinhört, desto wichtiger ist eine vollständige, akkurate und mitreissende Wiedergabe. Bei Mini-Speakern im Handtaschenformat müssen Kompromisse eingegangen werden (Basstiefe, Dynamik, Stereoeffekt). In der Größenklasse des Boomster (ca. ein Schuhkarton) und bei der gut gelungenen Klangabstimmung sieht das schon anders aus – ich meine, hört sich das anders an. Nämlich müheloser, durchsetzungsstärker und aussagekräftiger: Ab hier fängt der echte Musikgenuss an.

 

Vorteile:

Sehr guter Klang, kann auch sehr lautVorbildliche Ausstattung (AUX, DAB+, UKW, Multipoint Bluetooth)Wassergeschützt gemäß IPX5

Nachteile:

Externes NetzteilEtwas schwer (3,75 kg)

Sony SRS-XP700

Du willst Party machen. Nicht so ein bisschen, mit Singer-Songwriter auf Zimmerlautstärke und ’nem Gläschen Weißwein. Nein, die Fenster müssen wackeln, die Bude soll einfach abgerissen werden: Rammstein, Pan-Pot, Cardi B und dazu noch Scooter! Tja, dann brauchst du keinen herkömmlichen Bluetooth-Lautsprecher, sondern eine sogenannte Partybox. Eines der beliebtesten Modelle ist die Sony SRS-XP700 (bei MediaMarkt ansehen), die mit 70 Zentimetern Höhe und 16,9 kg Gewicht einer ausgewachsenen Stereoanlage Konkurrenz macht.

Der Sound ist wie zu erwarten bassbetont und absolut partytauglich. Man sollte aber bedenken, dass die Ausdauer (bis zu 25 Stunden) mit aktiviertem „Megabass“ und gehobener Lautstärke erheblich kürzer ausfallen kann.

Vorteile:

Kräftiger Sound für Party in größeren Räumen und im FreienGute Ausstattung (LED-Partybeleuchtung, AUX-In)Unterstützt Bluetooth 5.0

Nachteile:

Passt nicht in den Rucksack und wiegt so viel wie ein FahrradIn der Preis- und Größenklasse der Sony SRS-XP700 tummeln sich noch weitere Alternativen: Bei Amazon-Kunden beliebt ist etwa die JBL PartyBox 310 (bei Amazon ansehen), die dort zu den Bestsellern der Produktgattung gehört.

Bluetooth-Lautsprecher-Test: So wurden die Empfehlungen ausgewählt

Alle hier besprochenen Bluetooth-Boxen habe ich selbst genutzt. Zu einigen der Produkte findet ihr hier auf GIGA ausführliche Testberichte, die beim jeweiligen Modell verlinkt sind. Die Testmuster wurden uns dabei meist von den Herstellern zur Verfügung gestellt. Zusätzlich werden Lautsprecher vorgestellt, die besonderes Lob von Kunden und Fachpresse erhalten haben und sich für einen Kauf empfehlen.

Auch in der Preisklasse bis 200 Euro sind einige gute Bluetooth-Lautsprecher zu finden:

Weitere Tipps und allgemeine Infos zu Bluetooth-Lautsprechern findet ihr in unserem Ratgeber:

Lidl verkauft bald ein einzigartiges Smartphone-Zubehör, das mehr drauf hat, als ihr glaubt

Lidl verkauft bald ein einzigartiges Smartphone-Zubehör, das mehr drauf hat, als ihr glaubt

In diesem Jahr fahren viele von euch nach zwei oder mehr Jahren wieder in den Urlaub. Es gibt einige Dinge, die ihr auf keinen Fall vergessen solltet. Dazu gehört auch ein Smartphone-Zubehör, das Lidl diese Woche verkauft. Sieht auf den ersten Blick wie ein gewöhnliches Reiseladegerät aus, hat aber viel mehr drauf.

Lidl verkauft Reiseladegerät mit integrierter Powerbank

Wenn ihr auf Reisen geht, dann gehören einige Dinge immer in den Koffer. Dazu zählt beispielweise ein Reiseladegerät, mit dem ihr eure Geräte aufladen könnt, wenn vor Ort andere Steckdosen zur Verfügung stehen. Eine Powerbank und ein Ladegerät für Smartphones, Smartwatch, Tablet und so weiter müssen natürlich auch mit. Was wäre, wenn ihr dafür nur noch ein Gerät bräuchtet? Genau das verkauft Lidl am 30. Juni in den Filialen für 9,99 Euro (bei Lidl anschauen).

Das USB-Reiseladegerät von Silvercrest sieht im ersten Moment wie ein stinknormales Reiseladegerät aus, bei dem ihr die Aufsätze ändern könnt. Tatsächlich ist dort aber eine Powerbank integriert.

Das löst gleich drei Probleme:

Ihr könnt die Powerbank ganz ohne Kabelsalat direkt an der Steckdose laden,
daran gleichzeitig eure USB-Geräte anschließen und aufladen und
benötigt keinen zusätzlichen Adapter für Steckdosen im Ausland.

Natürlich bleibt das Reiseladegerät weiterhin eine Powerbank, dessen 5.200-mAh-Akku auch unterwegs Energie spendet. Selbst wenn ihr also nicht verreist und es normal als Powerbank verwendet, ist das direkte Laden ein enormer Vorteil.

Was ihr über Lidl wissen solltet:

Alternativen zum USB-Reiseladegerät von Lidl

Tatsächlich gibt es gar keine Alternative zum USB-Reiseladegerät von Lidl – zumindest nicht so, wie der Discounter es anbietet. Ich hab mich auf die Suche nach genau so einem Produkt gemacht und nichts gefunden. Schon eine Powerbank mit Schuko-Stecker zu finden, wo ihr dann nur noch einen Reiseadapter aufstecken könnt, erweist sich als sehr schwer. Da gibt es beispielsweise eine Lösung von reVolt für etwa 20 Euro (bei Amazon anschauen). Aber da bräuchtet ihr trotzdem noch die Netzadapter für andere Länder (bei Amazon anschauen).

Schon allein die Powerbank mit direktem Stromstecker wäre zum Preis von 10 Euro der Hammer. Dass ihr dann aber noch die verschiedenen Adapter für Steckdosen ändern könnt, ist eine kleine Sensation. Wer viel und gerne reist, der sollte sich dieses unscheinbare Zubehör nicht entgehen lassen.

Samsung Galaxy S22: Das perfekte Zubehör für Kaffee-Fans

Samsung Galaxy S22: Das perfekte Zubehör für Kaffee-Fans

Samsung und Starbucks machen gemeinsame Sache: Ab sofort lässt sich die Galaxy-S22-Serie des Herstellers mit Starbucks-Zubehör ausstatten. Manche der Accessoires sind dabei sogar überraschend nützlich, wie ein Kaffeehalter in Form einer Handyhülle.

Galaxy S22: Samsung und Starbucks kooperieren

Samsung ist schon länger bekannt dafür, mit anderen Marken zusammenzuarbeiten. Zuletzt sorgte der südkoreanische Hersteller mit einer Pokémon-Edition des Galaxy Z Flip 3 für Aufsehen, jetzt geht es etwas gemächlicher zu. Die neueste Kooperation wurde mit Starbucks geschlossen. Fans von Samsung und Starbucks kommen hier voll auf ihre Kosten.

Für die Handys der Galaxy-S22-Serie stehen ab sofort ein paar Accessoires bereit, die sich in Form von teils besonderen Handyhüllen bemerkbar machen. Mache von ihnen schützen das Handy lediglich und sind im typischen Starbucks-Grün gehalten. Bei anderen ist ein Riemen mit dabei, der an einen Starbucks-Kassenzettel erinnert.

Etwas kurioser gibt sich eine weitere Hülle, die über einen kreisrunden Ausschnitt auf der Rückseite verfügt. Hier können Starbucks-Fans mit Galaxy S22 tatsächlich ihren Kaffeebecher auf dem Handy abstellen. Ob das wirklich sinnvoll und sicher ist, muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden.

Für die Kopfhörer Galaxy Buds von Samsung stehen zwei neue Cases bereit. Das eine gibt sich von der Form her gewöhnlich und zeigt das Starbucks-Logo. Das zweite Case hingegen ist in Form eines Kaffeebechers mit Latte-Art gehalten (Quelle: Starbucks Korea).

Das halten wir vom Samsung Galaxy S22:

Samsung: Starbucks-Hüllen nur in Südkorea

Ganz wie bei der Pokémon-Edition des Galaxy Z Flip 3 stehen auch die Starbucks-Hüllen nur in Südkorea bereit. Dort lassen sich die Produkte ab sofort erstehen, doch ausgesprochen günstig sind sie nicht. Für die Kaffeehalter-Hülle werden umgerechnet rund 37 Euro verlangt, beim Kaffeebecher-Case sind es 43 Euro.

Teuerster Netflix-Film aller Zeiten: Marvel-Regisseure lassen es im Juli krachen

Teuerster Netflix-Film aller Zeiten: Marvel-Regisseure lassen es im Juli krachen

Zuletzt hatte Netflix mit erheblichen Problemen zu kämpfen. Dennoch oder vielleicht gerade deswegen bringt man jetzt im Juli den bis dato teuersten eigenproduzierten Film an den Start. Für die Inszenierung holte man sich kurzerhand zwei herausragende Action-Regisseure, die bisher bei Marvel für ordentlichen Umsatz sorgten.

Mit einem Budget von 200 Millionen US-Dollar ist „The Gray Man“ mit Abstand der teuerste Film, den Netflix bisher produzieren ließ. Für das Geld gibt’s dann auch ordentlich Star-Power – vor und auch hinter der Kamera. Auf dem Regiestuhl nehmen mit Anthony und Joe Russo zwei ausgemachte Erfolgsfilmemacher Platz. Zur Erinnerung: Ihnen haben wir „Captain America: The Winter Soldier“, „Captain America: Civil War“, „Avengers: Infinity War“ und natürlich auch „Avengers: Endgame“ zu verdanken.

Teuerster Netflix-Film: The Gray Man

Für nicht wenige Marvel-Fans die bisher besten Filme des MCU (Marvel Cinematic Universe). Finanziell ein voller Erfolg und verantwortlich für mehrere Milliarden US-Dollar an Einnahmen. Von der Comic-Welt nehmen die Russo-Brüder erst mal eine Pause und versuchen sich mit „The Gray Man“ in einem Agenten- und Actionthriller. Allerdings war ja, wenn man es recht bedenkt, auch ihr erster Marvel-Film („Captain America: The Winter Soldier“) im Grunde schon eher ein Politik- und Actionthriller.

Kleiner Vorgeschmack im offiziellen Trailer:

Doch auch vor der Kamera brilliert das neue Machwerk mit einer Starbesetzung. Ryan Gosling, Chris Evans, Ana de Armas und sogar Indie-Schauspieler Billy Bob Thornton sind mit an Bord. Und worum geht’s? In einem Satz: Ein CIA-Agent verrät zu viel und wird im Anschluss von den eigenen Kollegen gehetzt. Tod oder lebendig? Die Agency mag es lieber kalt, sehr kalt.

Solltet ihr gesehen haben:

Im Stream ab dem 22. Juli

Noch bevor Kundinnen und Kunden von Netflix den Film zu Gesicht bekommen, wird’s ab dem 15. Juli einen sogenannten limitierten Kinostart geben. Übersetzt: Der Film läuft nur in wenigen Kinos, um sich für etwaige Filmpreise qualifizieren zu können. Die breite Masse darf den Film dann im Rahmen eines normalen Netflix-Abonnements ab Freitag, dem 22. Juli 2022, ansehen. Ob sich der Film lohnt? Kann aktuell noch nicht gesagt werden. Da der Film bisher nicht veröffentlicht wurde, gibt’s auch noch keine Wertung bei der IMDb oder bei Rotten Tomatoes. Doch die Erwartungen sind natürlich extrem hoch. Sowohl für Netflix als auch für die Russo-Brüder steht viel auf dem Spiel.