Der Smartphone-Markt kennt nur einen Sieger: Apple

Der Smartphone-Markt kennt nur einen Sieger: Apple

Ein dickes Plus von über 20 Prozent: Im dritten Quartal 2021 hat Apple die Konkurrenz geradezu deklassiert. Während vor allem der große Mitbewerber Samsung Federn lassen musste, konnte der iPhone-Hersteller ordentlich zulegen. Ein Detail macht den Erfolg sogar noch bemerkenswerter.

Die Probleme in der globalen Lieferkette treffen nun auch den Smartphone-Markt. Um 6,7 Prozent, so die Marktforscher von IDC, sind die Auslieferungen im abgelaufenen dritten Quartal 2021 zurückgegangen (Quelle: IDC). Unterm Strich steht ein Minus von 2,9 Prozent. Davon komplett unbeeindruckt zeigt sich jedoch Apple.

Weltweiter Smartphone-Markt: Nur Apple legt nennenswert zu

Als einziger Hersteller in der Top 3 konnten die Kalifornier nennenswert zulegen. Im Vergleich zum Vorjahresquartal machte der Marktanteil einen gewaltigen Sprung von 11,7 auf nun 15,2 Prozent. Und auch die Zahl der ausgelieferten Geräte setzt ein Ausrufezeichen: 50,4 Millionen iPhones gingen über die Ladentheke – fast 10 Millionen mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Weniger rosig sieht es hingegen für die Konkurrenz aus: Zwar konnte Samsung seinen Titel als größter Smartphone-Hersteller der Welt verteidigen. Beim Marktanteil müssen sich die Südkoreaner nun aber mit 20,8 Prozent statt 22,7 Prozent zufrieden geben. Xiaomi hingegen stagniert de facto: Mit 13,4 Prozent lag der Marktanteil in Q3/2021 nur 0,3 Prozent über dem Vorjahresquartal.

Es soll ein iPhone 13 sein? In diesem Video zeigen wir die Unterschiede:

iPhone 12 für hauptsächlich Erfolg verantwortlich

Bemerkenswert: Apples neues iPhone 13 dürfte kaum einen nennenswerten Anteil an den guten Quartalszahlen gehabt haben. Das neue Apple-Handy ist erst seit Ende September im Handel erhältlich. Der Erfolg beruht also weitgehend auf der 12er-Reihe und älteren iPhones, die Apple noch im Angebot hat. Mit dem iPhone 13 Pro, die langersehnte Features wie ein ProMotion-Display mitbringen, ist Apple außerdem gut gerüstet für die kommenden Quartale – zumindest solange der US-Konzern weitgehend von Lieferproblemen verschont bleibt.