Huawei hat deutlich stärker zu kämpfen als bisher bekannt war

Huawei hat deutlich stärker zu kämpfen als bisher bekannt war

Während es für Unternehmen wie Samsung, Apple und Xiaomi nicht besser laufen könnte, hat Huawei ein dickes Problem. Die aktuellen Geschäftszahlen zeigen ein übles Bild auf und es gibt keine Anzeichen dafür, dass sich das in absehbarer Zeit ändert. Es könnte sogar noch schlimmer werden.

Huawei-Umsatz bricht deutlich ein

Auch wenn Huawei alles versucht, um wieder zu alter Stärke zurückzufinden, scheitern bisher alle Versuche. Mit HarmonyOS ist man zumindest in China sehr erfolgreich, doch damit verdient man einfach kaum Geld. Reuters berichtet nun, dass die Einnahmen des Unternehmens im 3. Quartal 2021 um satte 38 Prozent gefallen sind. Huawei macht immer noch Profit, doch das Smartphone-Geschäft stürzt weiter ab.

Dabei hat Huawei-Gründer Ren Zhengfei erst vor einiger Zeit erklärt, dass man die Strategie bei Smartphones verändert hat. Man will stärker auf die Profitabilität achten, um mehr Gewinn zu machen. Da die Verkaufszahlen aber weiter sinken, hat das wenn überhaupt nur eine kleine Auswirkung. Im Endeffekt wird Huawei von Quartal zu Quartal schwächer. Smartphones wie das neue Nova 9 helfen da nicht, da Google-Dienste und -Apps fehlen. Und HarmonyOS wird daran in Deutschland auch nichts ändern, falls es irgendwann kommt.

Huawei versucht sich unabhängiger von Smartphones zu machen und setzt deswegen verstärkt auf andere Produkte wie Notebooks, Smartwatches, Tablets, Kopfhörer, Monitore und Co. Doch auch da gibt es unglaublich starke Konkurrenz, sodass Huawei nur langsam Fuß fassen kann. Der US-Bann hat Huawei in die Ecke gedrängt und die Auswirkungen werden immer deutlicher.

Das neueste Android-Smartphone von Huawei im Video:

Huawei bekommt keine FCC-Lizenzen

Unterdessen kommt es für Huawei in den USA noch dicker. Das chinesische Unternehmen wurde zusammen mit ZTE von FCC-Lizenzen ausgeschlossen. Damit wird es im Grunde unmöglich, dort eine Zulassung für ein Gerät zu erhalten, dass eine FCC-Zulassung benötigt. Wer gedacht hat, dass sich die Situation unter dem neuen Präsidenten Joe Biden entspannt, bekommt jetzt genau das Gegenteil serviert.