In Deutschland kaum bekannt: China-Hersteller mischt den Smartphone-Markt auf

In Deutschland kaum bekannt: China-Hersteller mischt den Smartphone-Markt auf

Wer an chinesische Smartphone-Hersteller denkt, dem fallen wohl zuallererst Huawei oder auch Xiaomi ein. Doch ein Dritter aus der Volksrepublik holt derzeit richtig auf – und hat sich weltweit sogar auf Platz 4 vorgekämpft. Für Europa gibt es große Pläne.

Die Marktforscher von Canalys haben neue Zahlen zum Smartphone-Markt im dritten Quartal 2021 veröffentlicht. Große Veränderungen an der Spitze gab es nicht: Samsung, Apple und Xiaomi sind auf dem Treppchen vertreten und teilen unter sich die Top 3 auf. Ein in Deutschland noch weitgehend unbekannter Hersteller hat es aber auf Platz 4 geschafft: Vivo.

Vivo steigt auf Platz 4 der größten Smartphone-Hersteller auf

Im Vergleich zum Vorjahr konnte Vivo seinen Marktanteil auf 10 Prozent steigern und steht nun direkt hinter Xiaomi, die auf 14 Prozent kommen (Quelle: Canalys). Zwar teilen sich Vivo und Oppo mit jeweils zehn Prozent den vierten Platz, bei letztgenanntem sind aber die Absätze und Marktanteile von OnePlus bereits mitgezählt. Oppo hat OnePlus erst vor kurzem übernommen.

Bemerkenswert: Sowohl Vivo als auch Oppo gehören zum Elektronikkonzern BBK Electronics, ebenso wie Realme. Würde man die Marktanteile aller BBK-Marken zusammenzählen, wäre der IT-Gigant aus der chinesischen Stadt Dongguan ein echter Konkurrent für Samsung um Platz 1.

Im Video zu sehen: Das erste Vivo-Smartphone, das in Deutschland auf den Markt gekommen ist. 

Vivo möchte Europapräsenz 2022 verdoppeln

In Europa ist Vivo erst seit kurzem offiziell vertreten und feiert in diesen Tagen seinen ersten Geburtstag. Neben Deutschland bietet Vivo seine Smartphones auch in Italien, Frankreich, Polen, Spanien und Großbritannien an. Darüber hinaus auch in Österreich, der Tschechischen Republik, Rumänien und Serbien. Für das kommende Jahr will der Hersteller seine Europapräsenz verdoppeln und bereits Anfang 2022 auch in Portugal sein Debüt feiern.

Die großen Ambitionen werden aus Deutschland geleitet: In der Rheinmetropole Düsseldorf hat das Unternehmen seinen europäischen Hauptsitz.