OnePlus-Nachfolger: Ehemaliger Gründer plant eigenes Smartphone

OnePlus-Nachfolger: Ehemaliger Gründer plant eigenes Smartphone

OnePlus verliert seine Eigenständigkeit und wird in Oppo integriert. Das hat dem Mitgründer wohl nicht gepasst und er hat das Unternehmen verlassen, um mit Nothing sein eigenes Ding zu machen. Das erste Produkt waren die „Nothing Ear (1)“-Kopfhörer. Jetzt dürfte ein Smartphone folgen.

OnePlus-Alternative: Nothing und Qualcomm gehen Partnerschaft ein

Als Carl Pei im September 2020 OnePlus verlassen hat, war die Verwunderung groß. Damals war aber wohl schon klar, dass OnePlus in Oppo integriert wird. Diese Entwicklung wollte er nicht mittragen und hat mit Nothing sein eigenes Startup gegründet. Nach Kopfhörern soll wohl nun ein Smartphone her, das direkt gegen OnePlus und Oppo antritt. Dazu wurde eine wichtige Partnerschaft mit Qualcomm verkündet (Quelle: Nothing).

Nothing gibt im offiziellen Blog bekannt, dass man sich für die mobile Plattform Snapdragon von Qualcomm entschieden hat. Das kann eigentlich nur ein Hinweis darauf sein, dass das Unternehmen ein Smartphone entwickelt. Denkbar wäre aber auch ein Tablet. Um die weiteren Pläne umsetzen zu können, gibt Nothing zudem bekannt, dass 50 Millionen US-Dollar eingesammelt wurden. Das Geld wird in Forschung und Entwicklung gesteckt.

Das Budget ist natürlich im Vergleich zu großen Unternehmen wie Oppo, OnePlus oder Samsung nur relativ klein, Carl Peis Team hat mit den „Nothing Ear (1)„-Kopfhörern aber schon gezeigt, was das Startup drauf hat.

Im Video könnt ihr euch die besonderen „Nothing Ear (1)“-Kopfhörer anschauen:

Nothing hat Essential von Android-Schöpfer gekauft

Erst in diesem Jahr hatte Nothing die Überreste von Essential gekauft. Der Android-Schöpfer Andy Rubin wollte damit eigentlich den Smartphone-Markt aufrollen, ist aber nach einem Smartphone kläglich gescheitert. Wir wollen hoffen, dass Carl Pei mit Nothing mehr Glück hat und gute Produkte auf den Markt bringt. Offiziell bestätigt ist ein neues Smartphone zwar nicht, es spricht aktuell aber alles dafür.