Preisschock bei TomTom: So teuer wird die Navigation per Smartphone

Preisschock bei TomTom: So teuer wird die Navigation per Smartphone

TomTom dreht an der Preisschraube: Der niederländische Anbieter von Navigationslösungen erhöht die Abopreise für seine Navigations-App zum teil drastisch. Im schlimmsten Fall müssen Android- und iOS-Nutzer das Vierfache zahlen.

Ob zu Fuß, auf dem Fahrrad oder im Auto: Navigation gehört für viele zu den Kernfunktionen ihres Smartphones. Wer dazu bislang auf die Navigations-App von TomTom gesetzt hat, muss in Zukunft deutlich tiefer in die Tasche greifen.

TomTom erhöht Abopreise für Navigations-App drastisch

Das niederländische Unternehmen hat in der zweiten Dezemberwoche die Abo-Preise für die Navigations-App deutlich erhöht (Quelle: iPhone-Ticker). Kostete etwa das 1-Monats-Abo bislang 1,99 Euro, sind nun 7,99 Euro fällig. Wer sich für 6 Monate binden möchte, zahlt nun 39,99 Euro statt bisher 12,99 Euro. Besonders saftig fällt auch der Aufschlag für das Familien-Abo aus, das nun 52,99 Euro kostet. Bisher gab es das für rund 20 Euro.

Alle neuen und alten Abo-Preise der Navigations-App von TomTom im Überblick:

1-Monats-Abo: 7,99 Euro (bisher: 1,99 Euro)
3-Monats-Abo: 13,99 Euro (bisher 4,99 Euro)
6-Monats-Abo: 23,99 Euro (bisher: 8,99 Euro)
12-Monats-Abo: 39,99 Euro (bisher: 12,99 Euro)
Familien-Abo: 52,99 Euro (bisher: 19,99 Euro)

Laut Golem sind die neuen Preise bislang nicht überall aufgeführt. Im Google Play Store sind noch die alten Preise vorhanden, im Apple App Store hingegen die neuen. Und auch auf der TomTom-Seite werden die neuen Abopreise nur zum Teil gelistet. Aktuell herrscht bei TomTom also etwas Chaos.

Wie ihr aus Google Maps noch mehr herausholt:

Kehren Smartphone-Nutzer TomTom nun den Rücken?

Vor wenigen Monaten hat die Stiftung Warentest die TomTom-Go-App als beste Navigations-App für Android-Nutzer ausgezeichnet. Auf dem iPhone reichte es zwar nicht für den Sieg, aber für einen der oberen Plätze. Angesichts der dramatischen Erhöhung der Abopreise dürften aber wohl viele Smartphone-Nutzer TomTom nun den Rücken kehren und auf Bordmittel wie Google Maps oder Apple Karten setzen.