Überraschung bei Sony: Xperia-Handys sind doch beliebter als gedacht

Überraschung bei Sony: Xperia-Handys sind doch beliebter als gedacht

Sonys Mobilfunksparte galt lange Zeit als eine Art Sorgenkind. Neuen Zahlen zufolge sieht es bei den Xperia-Smartphones des Konzerns nun aber deutlich besser aus. High-End-Modelle dürftenin Zukunft eine noch größere Rolle spielen.

Sony: Umsatz mit Xperia-Handys steigt deutlich

Während Sony vor allem mit Software und der PlayStation Gewinn macht, ist der Umsatz mit Xperia-Smartphones in den letzten Jahren ziemlich enttäuschend gewesen. Im Jahr 2021 konnte zum ersten Mal seit drei Jahren ein positives Ergebnis gemeldet werden. Ein Blick auf die nun veröffentlichten Quartalszahlen macht deutlich, dass Sony zumindest den Tiefpunkt durchschritten haben könnte. Der Umsatz ist im Vergleich zum Vorjahresquartal um rund ein Viertel gestiegen (Quelle: Android Authority).

Mit Xperia-Handys konnte Sony im nun abgeschlossenen Quartal einen Umsatz von umgerechnet rund 745 Millionen Euro generieren. Zuvor waren es etwas mehr als 600 Millionen Euro. Trotz Problemen bei der Lieferkette, mit der im Grunde alle Elektronikhersteller zu kämpfen haben, steht am Ende ein deutlich gestiegenes Ergebnis in den Büchern. Sony zufolge liegt das vor allem an den Premium-Handys, die mittlerweile verstärkt angeboten werden. In Deutschland ist Sonys Marktanteil deshalb aber nicht gestiegen.

Mit dem Xperia Pro-I hat Sony ein ganz neues Handy im Portfolio. Details dazu im Video:

Sony: PlayStation und Software bleiben Zugpferde

Im Vergleich mit der Spielesparte kann die Mobilfunkabteilung Sonys weiter nicht mithalten. Mit Soft- und Hardware hat der Konzern im abgeschlossenen Quartal rund 4,9 Milliarden Euro umgesetzt. Das entspricht einer Steigerung von knapp 30 Prozent. Der Gewinn ist im gleichen Zeitraum allerdings um 20 Prozent zurückgegangen.

Sony zufolge sind die selbstgesteckten Ziele rund um die PlayStation 5 nicht in Gefahr. Bisher wurde die Konsole 13,4 Millionen Mal verkauft. Bis Ende März 2021 sollen es 22,6 Millionen Einheiten sein. Dafür habe man „genügend Chips“ sichern können, heißt es. In Deutschland ist die PlayStation 5 kaum zu bekommen.